Ig metall tarifvertrag metall baden württemberg
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Nach abschluss des neuen Tarifvertrags in Baden-Württemberg bedankte sich IG-Metall-Vorsitzender Berthold Huber in einer Presseerklärung am 19. Mai bei allen Beschäftigten, die sich an bundesweiten Warnstreiks beteiligt hatten. Er betonte, dass ihr Engagement zu dem Kompromiss beigetragen habe. “Wir sind froh, dass wir nach rund 13 Stunden heute einen Kompromiss erzielen konnten, den wir als erträglich bezeichnen können, aber dazu gehören auch schmerzhafte Elemente”, sagte der Vorstandsvorsitzende der ElringKlinger AG und Chefverhandler von Südwestmetall, Stefan Wolf, bei einem Pressegespräch in Stuttgart. Am 19. Mai 2012 haben der Arbeitgeberverband der Metall- und Elektroindustrie in Baden-Württemberg, Südwestmetall und die IG Metall in ihren jüngsten Verhandlungen einen Kompromiss erzielt. Die getroffene Vereinbarung dient auch als Pilotprojekt für andere Gebiete des Landes, wobei Bayern, Nordrhein-Westfalen und andere Regionen ihre Bedingungen übernehmen. In den fünf Verhandlungsrunden organisierte die IG Metall Warnstreiks mit rund 800.000 Beschäftigten. Insgesamt betreffen die neuen Vereinbarungen rund 3,3 Millionen Beschäftigte in der Branche. Rainer Dulger, Präsident des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall, begrüßte die Vereinbarung und sagte, der Pakt für Baden-Württemberg werde für andere deutsche Regionen angepasst. Die Kampagnenanzeigen zeigen Geschichten von echten Personen, die nach neuen Lernmethoden eine erfüllende Karriere gefunden haben. Die Anzeigen wurden pro bono von EightBar, einem Kollektiv von WPP-Talenten, die IBM gewidmet sind, erstellt und aus der Ferne gefilmt, um soziale Distanzierte zu berücksichtigen. Es ist bezeichnend, dass die Betriebsräte mehr Mitbestimmungsrechte erhalten haben und Verhandlungen zur Regelung des Einsatzes von Leiharbeitnehmern durch einen Betriebsvertrag fordern können.
Die Themen für eine solche Vereinbarung können vom Zweck und dem Einsatzgebiet, dem Umfang der Leiharbeit bis hin zur unbefristeten Beschäftigung dieser Arbeitnehmer reichen. Die Vereinbarung, die sich über 27 Monate erstreckt und nach wochenlangen intensiven Verhandlungen und blutigen 24-Stunden-Auszahlungen ausgeforstet wurde, beinhaltet zusätzliche Einmalzahlungen sowie Möglichkeiten zur vorübergehenden Arbeitszeitverkürzung, wie die Regionaleinheit IG Metall und die Arbeitgeberorganisation Südwestmetall am Dienstag bei einem gemeinsamen Pressegespräch mitteilten. Der langwierige Kampf der letzten Wochen hatte die Sorge über die allgemeinen wirtschaftlichen Folgen stagnierender Löhne in Europas größter Volkswirtschaft geschürt. Nur wenige Tage später wurde auch ein weiterer Tarifvertrag unterzeichnet, diesmal für Leiharbeitnehmer in der Branche. Die kürzlich geschlossene Vereinbarung ermöglicht die uneingeschränkte Entsendung von Leiharbeitnehmern in jedem Unternehmen für 18 Monate. Nach Ablauf dieser Frist muss das Unternehmen prüfen, ob der betreffende Leiharbeitnehmer einen direkten unbefristeten Arbeitsvertrag erhalten kann. “Mit der IG Metall wird es nur einen Tarifvertrag mit allen drei Komponenten geben: eine anständige Lohnerhöhung, die Wahl zur Arbeitszeitverkürzung für einen begrenzten Zeitraum und Zuschüsse, die eine Arbeitszeitverkürzung für Elternschaft, Pflege und Gesundheit für alle ermöglichen.” Am 19. Mai 2012 begrüßte der Vorsitzende von Südwestmetall, Rainer Dulger, den jüngsten Kompromiss in der Metallindustrie (siehe Pressemitteilung).
Seiner Ansicht nach ließ die neue Vereinbarung den Unternehmen Raum, flexibel mit den Vorschriften über die Bindung neu qualifizierter Lehrlinge und die Beschäftigung von Leiharbeitnehmern umzugehen. Der Südwestmetall-Vorsitzende betonte zudem, dass die Lohnerhöhung von 4,3 Prozent die positive wirtschaftliche Entwicklung in der Branche widerspiegele, von der die Beschäftigten profitierten.







